Montag, 4. April 2011

Fasten bei Hautkrankheiten

Es ist Fastenzeit, die Zeit der Reinigung, Entschlackung und die der Erwartung der eigentlich heiligsten Zeit des Jahres, des Osterfestes.

Neben der christlichen Religion haben fast alle Glaubensrichtungen und Kulturen stets eine entsprechende Fastenzeit vorgesehen für die innere Reinigung.

Und fast jeder Mensch, der bereits einmal gefastet hat, berichtet im Anschluss über viele wunderbare Erlebnisse in dieser Zeit, sei es aus rein körperlich-gesundheitlicher oder aus meditiativ-spritueller Sicht. Chronische Krankheiten verschwinden meist innerhalb weniger Tage und Wochen, der Mensch erlebt sich wie neu geboren.

Aus Sicht der chinesischen Medizin ist das Fasten differenziert zu betrachten. Grundsätzlich war man im alten China gegen das Fasten, denn es wurde als zu extrem betrachtet. In der TCM strebt man immer eine möglichst sanfte Regulierung und Harmonisierung des Körpers an.

Dazu ist aber zu bemerken, dass die gesundheitlichen Probleme dieser Zeit auch ganz andere waren, meist geprägt durch reine Mangel- bzw. Leerezustände, was sich auch in den alten klassischen Rezeptsammlungen zeigt.

Aber das gesellschaftliche Leben hat sich vollkommen gewandelt in den letzten 150 Jahren, hin zu einer schnelllebigen Leistungs- und Überflussgesellschaft. Und entsprechend haben sich auch die Ursachen der Erkrankungen dahingehend geändert, dass die meisten Probleme aus sog. Füllezuständen resultieren, d.h. aus einer Ansammlung von Hitze, Stagnationen, Toxinen usw.

Das Fasten ist in dieser Zeit wie ein Urlaub für den Körper, die inneren Organe. Sie kommen vollständig zur Ruhe und haben Zeit und Raum für eine intensive Reinigung und Ausleitung der angesammelten Dinge.

Wie ich schon mehrfach ausgeführt habe, resultieren die meisten chronischen Hauterkrankungen (eine Ausnahme davon ist z.B. der Haarausfall), aber auch der Heuschnupfen aus einer pathogenen Ansammlung von Stagnationen, Hitze etc. So ist es auch erklärlich, dass sich meist schon während der ersten Tage des Fastens radikale Verbesserungen der Haut zeigen.

Sollten Sie eine Fastenkur in Erwägung ziehen, so folgendes bei Hautkrankheiten zu beachten:

- das Fasten sollte mindestens 10 Tage (exklusive Entlastungs- und Aufbautagen) gehen, da der eigentliche Reinigungseffekt erst ab dem 7. / 8. einsetzt

 -  ab dem zweiten Tag sollten Sie mit Glaubersalz abführen, da Glaubersalz eine Hitze und Stagnations-ausleitende Wirkung hat. Einläufe gelten als sanfter und heilsamer. Aber für Hautkrankheiten ist Glaubersalz von Vorteil durch die oben bezeichnete Eigenschaft

Weitere Details zum Fasten finden Sie auf zahlreichen Internetseiten, wie z.B.  http://www.heilfastengesundheit.de/ und selbstverständlich erteile ich gerne weiterführende Auskunft

Fasten hat sich insbesondere bei Akne, Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea, Urtikaria, seborrhoischem Ekzem sowie allen Arten von Dermatiden und Ekzemen bewährt.